Das Sommersemester 2018 – Ein Rückblick

Auch im Frühjahr und Sommer 2018 haben wir wieder einige Aktionen und Veranstaltungen organisiert.

Unsere erste große Veranstaltung dieses Semester war in Kooperation mit verschiedenen weiteren Initiativen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus: als Anwalt im NSU-Prozess kam Dr. Mehmet Daimagüler nach Landau und referierte zum Thema „Vertuschung oder Aufklärung?“. Der ganze Saal war voll mit Interessierten und die anschließende Diskussionsrunde zog sich noch lange in den Abend, alle waren sehr begeistert.

Neben den alljährlichen Aktionen, wie der großen IDAHOBIT-Demo (Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie) auf dem Marktplatz in Landau mit bunten Ballons und verschiedenen Initiativen, konnten wir einige themenspezifische Veranstaltungen organisieren. In diesem Jahr nahmen wir gemeinsam mit anderen Initiativen und der Stadtverwaltung Landaus am alljährlichen Firmenlauf teil und liefen mit eigenen „L(i)ebe, wie du willst!“-Tshirts. Zusätzlich organisierten wir den Filmabend „Trans X Istanbul“, in dem das Leben von Transmenschen* in Istanbul beleuchtet wird. Anschließend erzählten drei Transmenschen* von ihren Erfahrungen in Landau.

Weiterhin durften wir in Kooperation mit der Universitätsbibliothek in Landau einen Büchertisch zum Thema Menschenrechte beginnen. Mit Flyern, Plakaten und Infomaterial von Amnesty International unterstützen wir ihren Büchertisch. Hier lagen für einige Wochen Bücher aus, die aus verschiedenste Perspektiven Menschenrechte betrachten.

Gegen Ende des Semesters wurden wir sehr aktiv mit Info- und Aktionstischen an unserer Universität. Zunächst organisierten wir einen Aktionstag im Rahmen von #DrawaLine, in dem wir über die Situation von Kindersoldat*innen im Kongo aufklärten und Unterschriften für die Petition sammelten. Beim Sommercafé unserer Uni organisierten wir einen WM-Stand, um über die Situation von Menschenrechtsverletzungen in allen Ländern der WM aufzuklären und sammelten hier auch Unterschriften für den tschetschenischen Menschenrechtsverteidiger Oyub Titiev. Im Rahmen der Menschenrechtsverteidiger*innen-Kampagne waren wir ebenfalls beim Festival contre le Racisme mit einem Aktionsstand, an dem auch Jutebeutel bemalt werden konnten. Bei diesem Festival fanden parallel Workshops statt, unter anderem zum Thema „Kritisches Weißsein“, den eine Aktive aus unserer Hochschulgruppe hielt. Damit kein*e Studierende*r eine Petition verpasste, stellten wir in der letzten Semesterwoche einen abschließenden Aktionstisch auf, auf dem Petitionen zum Kongo, Tschetschenien und Afghanistan auslagen. An unserem internen Semesterabschluss bemalten und besprühten wir unsere eigenen Tshirts.